Die Geschichte hinter Dattéra
Eine Idee aus dem Jahr 2018. Eine Erinnerung aus der Kindheit. Und der Wunsch, etwas Besonderes daraus zu machen.
Manchmal entstehen gute Ideen nicht in einem Labor oder in einem großen Unternehmen, sondern ganz unerwartet – aus einer Erinnerung, einem Geschmack und einem Moment, den man viele Jahre später wiederentdeckt.
Die Geschichte von Dattéra beginnt genau so.
Alles begann mit einer Projektidee
Im Januar 2018 nahm ich an einem einmonatigen Weiterbildungskurs im Projektmanagement teil. Zum Auftakt stellte uns unser Trainer, eine Gruppe von rund 30 Teilnehmern, eine ungewöhnliche Aufgabe:
Jeder sollte eine eigene Projektidee vorstellen. Anschließend sollten wir über die Ideen abstimmen. Die fünf Projekte mit den meisten Stimmen würden im weiteren Kursverlauf tatsächlich umgesetzt werden.
Ich hatte damals die Idee für eine Creme auf Basis von Datteln.
Eigentlich war es zunächst nur eine Idee. Doch als alle Vorschläge präsentiert und die Stimmen ausgezählt wurden, geschah etwas, womit ich selbst nicht gerechnet hatte:
Meine Dattelcreme erhielt die meisten Stimmen und landete auf Platz 1.
Bei der anschließenden Gruppenbildung wollten viele Teilnehmer an diesem Projekt mitarbeiten. Ich musste mich jedoch auf fünf Personen beschränken. Gemeinsam mit meinem Team begann ich, das virtuelle Projekt unter der Begleitung unseres Trainers zu planen und umzusetzen.
Wir entwickelten Ziele, Arbeitspakete, Zeitpläne, Zuständigkeiten und Projektdokumentationen – also genau das, was man in einem professionellen Projektmanagement lernen sollte.
Doch für mich war dieses Projekt mehr als eine theoretische Übung.
Aus einer Projektidee wurde ein echtes Produkt
Ich wollte wissen, ob die Idee nicht nur auf dem Papier funktioniert.
Also ging ich nach Hause und begann, erste Versuche selbst herzustellen. Ich experimentierte mit den Zutaten und der Konsistenz und brachte schließlich eine selbst hergestellte Version zum Kurs mit.
Unser Trainer probierte die Creme.
Seine Reaktion hat sich mir bis heute eingeprägt: Er war vom Geschmack so begeistert, dass er spontan fragte, ob er davon direkt etwas bestellen könne.
In diesem Moment wurde aus einer Projektidee etwas Greifbares.
Ich dachte zum ersten Mal ernsthaft darüber nach:
Vielleicht steckt hier tatsächlich ein Produkt drin, das Menschen gerne essen würden.
Eine Idee, die viel älter ist als das Projekt
Die eigentliche Geschichte von Dattéra beginnt allerdings nicht 2018.
Sie beginnt viel früher – in meiner Kindheit.
Meine Wurzeln liegen in Mesopotamien, dem heutigen Irak. Die Dattel gehört dort seit Jahrtausenden zur Esskultur und ist weit mehr als nur eine süße Frucht.
Datteln werden pur gegessen, zu Sirup und Melasse verarbeitet, für Süßspeisen und Gebäck verwendet und mit zahlreichen anderen Lebensmitteln kombiniert.
Ich bin mit diesem Geschmack aufgewachsen.
Eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen ist dabei etwas sehr Einfaches:
frisches Brot, Dattelmelasse und etwas tierisches Fett.
Für uns Kinder war das ein kleines Fest.
Die warme Süße der Dattelmelasse auf frischem Brot – dazu die besondere Cremigkeit und der kräftige Geschmack – war für uns etwas ganz Besonderes. Wir haben diese Mahlzeiten geliebt und uns danach auf das Spielen gefreut. Es war eine einfache, traditionelle Speise, aber für uns Kinder bedeutete sie Genuss, Energie und ein Stück Zuhause.
Viele Jahre später, als ich über eine neue Produktidee nachdachte, kam diese Erinnerung wieder zurück.
Und plötzlich war die Verbindung da:
Warum nicht aus diesem vertrauten Geschmack eine moderne Creme entwickeln, die Tradition und moderne Ernährung miteinander verbindet?
Von Mesopotamien nach Europa
Dattéra ist deshalb für mich nicht einfach ein weiteres Lebensmittel.
Es ist die Verbindung zwischen Erinnerung und Innovation.
Zwischen einer jahrtausendealten Zutat und einer modernen Produktidee.
Zwischen meiner Kindheit im Irak und meinem heutigen Leben in Deutschland.
Die Dattel ist eine der ältesten Kulturfrüchte der Menschheit und wird bis heute in vielen Regionen der Welt als Lebensmittel geschätzt. Auch moderne Produkte greifen zunehmend die Kombination von Datteln und Sesam auf.
Mit Dattéra möchte ich diese Tradition nicht einfach kopieren.
Ich möchte sie neu interpretieren.
Nach vielen Jahren in der SAP-Welt etwas Neues wagen
Mein beruflicher Weg führte mich viele Jahre in eine ganz andere Welt.
Ich habe lange als SAP-Berater gearbeitet – in Projekten, Unternehmen und komplexen IT-Landschaften. Projektmanagement, Planung, Prozesse, Termine und Verantwortung waren über viele Jahre mein beruflicher Alltag.
Irgendwann entstand jedoch der Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen.
Nicht noch ein weiteres IT-Projekt.
Sondern etwas, das man sehen, anfassen und schmecken kann.
Ein Produkt, das Menschen im Alltag begleitet und ihnen Freude bereitet.
Dabei kam mir die alte Idee aus dem Jahr 2018 wieder in den Sinn.
Die Idee, die damals bei einem Projektmanagementkurs den ersten Platz gewonnen hatte.
Dattéra.
Aus einer Erinnerung soll eine Marke werden
Unser Ziel ist es, aus der Dattel etwas Neues zu schaffen, ohne ihre ursprüngliche Identität zu verlieren.
Dattéra soll eine Creme sein, die köstlich schmeckt, vielseitig verwendet werden kann und gleichzeitig eine Geschichte erzählt.
Zum Streichen auf Brot und Brötchen.
Zum Löffeln direkt aus dem Glas.
Als Topping für Pancakes, Waffeln, Joghurt oder Porridge.
Als Creme für Kuchen und Torten.
Zum Backen und für Desserts.
Oder einfach für den kleinen Moment, in dem man sich etwas Gutes gönnen möchte.
Dabei legen wir Wert auf sorgfältig ausgewählte Zutaten und eine Rezeptur, bei der die natürliche Süße der Dattel eine zentrale Rolle spielt.
Das genaue Rezept bleibt unser kleines Geheimnis.
Denn ein gutes Produkt besteht nicht nur aus einer Zutatenliste. Entscheidend sind auch die Auswahl der Rohstoffe, ihre Qualität, das Verhältnis zueinander und die Art und Weise, wie daraus am Ende eine harmonische Creme entsteht.
Unsere Vision
Dattéra soll eine Brücke schlagen:
zwischen Tradition und Moderne,
zwischen Orient und Europa,
zwischen Kindheitserinnerung und Zukunft.
Was 2018 als Idee in einem Weiterbildungskurs begann, soll heute zu einer echten Marke werden.
Eine Marke, die zeigt, dass aus einer persönlichen Geschichte ein Produkt entstehen kann, das viele Menschen gemeinsam genießen.
Und vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte:
Eine Idee, die vor Jahren mit einer Abstimmung begann, ist heute auf dem Weg, in vielen Küchen ein neues Zuhause zu finden.
Dattéra
Natürlich. Lecker. Vielseitig.
Eine Kindheitserinnerung – neu interpretiert.


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